Fake Bitpanda Support-Anrufe
Betrüger geben sich am Telefon als Bitpanda-Support aus und fordern Login-Daten oder TAN-Codes.
Red Flags
- Bitpanda ruft niemals unaufgefordert an
- Frage nach 2FA-Code oder Recovery-Seed
- Druckaufbau ('Konto in Gefahr')
Im Krypto-Bereich werden täglich Anleger betrogen. Wir sammeln aktuelle Maschen, die in Österreich kursieren — und zeigen dir die Warnsignale.
Sofort-Regel: Niemand seriöses fragt jemals nach deinem Recovery-Seed, deinem 2FA-Code oder deinem Passwort. Jeder, der das tut, ist ein Betrüger — auch wenn er behauptet, vom Support zu sein.
Betrüger geben sich am Telefon als Bitpanda-Support aus und fordern Login-Daten oder TAN-Codes.
Gruppen, die angeblich 'Insider-Tipps' für kleine Altcoins verteilen — in Wahrheit kaufen Initiatoren vorab und verkaufen in den Pump.
Betrügerische Broker zeigen fingierte Gewinne im Dashboard, blockieren aber jede Auszahlung. Häufig Werbung über Social Media mit Promi-Bildern.
Aufbau einer romantischen Online-Beziehung über Wochen, dann Überredung zu Krypto-Investment auf gefälschter Plattform.
Vermeintliche Airdrops, die nach Wallet-Verbindung alle Assets abziehen ('Drainer-Smart-Contracts').
Krypto-Transaktionen sind endgültig und nicht umkehrbar. Anders als bei Kreditkarten oder SEPA-Überweisungen gibt es keine Chargeback-Möglichkeit, keine Bank, die zurückbucht, keine zentrale Stelle, die einen Diebstahl rückgängig macht. Diese Eigenschaft macht Krypto für Anleger attraktiv — und für Betrüger ebenso.
Hinzu kommt: Viele Anfänger sind technisch überfordert, FOMO-getrieben („Fear of missing out") und vertrauen Influencern mehr als regulierten Anbietern. Genau diese Kombination nutzen Scammer aus.
In Österreich kannst du dich an die FMA-Investorenschutzstelle, das Bundeskriminalamt (Kompetenzzentrum Cybercrime, C4) und an einen Anwalt für IT-Recht wenden. Sichere Screenshots, Wallet-Adressen und Chat-Verläufe — sie sind die wichtigsten Beweise.